Sektion Biberach

Berichte

Spendenlauf für Flüchtlinge

 

Bei mehr oder weniger schönem Wetter fand am 16.10.15 im Biberacher Stadion ein Spendenlauf für Flüchtlinge statt. Natürlich war die JDAV auch vertreten. Ab 14 Uhr starteten sieben sportliche Leute nonstop im Kreis herum zu laufen. Zum Schluss zählten wir insgesamt stolze 175 Runden. Alle waren trotz Regen und Kälte begeistert dabei und wenn das trübe Wetter doch mal die gute Laune verschlechterte, lockerten wir die Runden vorübergehend mit Bockspringen auf. Als dann nach 30 Runden auch die Letzten aufgrund von Blasen und Muskelkater die Lust verließ, löste sich die lustige Truppe auf, doch davor gab es zur Belohnung noch Twix sponsored by Danidas. Trotz der Anstrengung hatten alle Spaß daran, es war eine coole Aktion mit der Gruppe und gleichzeitig hatte man noch das Gefühl anderen Menschen damit geholfen zu haben.

 

Bericht: Andrea Wiech

 

Saisoneröffnung der Biberacher Hütte

Die Saisoneröffnung der Biberacher Hütte stand kurz bevor. Wir, ein kleiner Teil der Jugend der Sektion Biberach, wollten unbedingt die neuen Hüttenwirte kennen lernen und ihnen bei den letzten Vorbereitungen zur Eröffnung zur Seite stehen. Obwohl der Wetterbericht nichts Gutes von sich gab, fuhren wir am Freitagnachmittag Richtung Bregenzerwald und nach einem anstrengenden Aufstieg erreichten wir abends die Biberacher Hütte. Nach der Vorstellungsrunde mit Sandro und Raphaela machten wir es uns im Winterraum gemütlich und aßen erst einmal unser Vesper.

Am nächsten Morgen genossen wir gemeinsam, als einer der ersten, das herrliche Frühstücksbüffet und machten uns so gleich an die Arbeit. Anfangs war der Himmel noch bedeckt, aber mittags zeigte sich öfters auch die Sonne. Gemeinsam sammelten wir den Müll um die Hütte herum auf, der unter dem Schnee hervor kam oder von wilden Tieren verstreut wurde, mähten den Rasen und machten das Holz mit einer neuen Lasur Wetterfest. Der Spaß dürfte natürlich auch nicht fehlen. Auf dem Heuboden fanden wir einen alten Schlitten, mit dem wir die steilen Schneefelder runter rodelten, andere versuchten sich im Iglubau und im Sumpf unterhalb der Hütte beobachteten einige die Frosche, die gerade aus der Winterstarre erwachten. Mittags folgten die Wegearbeiten, denn am Metzgertobel musste noch eine Brücke errichtet werden. Durch die Schneeschmelze und den vielen Regen ist das Bächlein zu einen rauschten Gebirgsbach angeschwollen, was die arbeiten etwas erschwerte. Nach einigen Stunden konnte man die Brücke endlich wieder begehen und wir machten uns wieder auf den Rückweg, denn in der Hütte wartete, nach einer kurzen und erfrischenden Dusche, ein wunderbares und verdientes Abendessen auf uns. Das Wochenende ging schnell vorüber und am Sonntag machen wir uns im Nieselregen zurück ins Tal auf.

 

Christoph Egger